Titel: Die Robo-Bärbi: Yoon Ahns subversive Barbie-Design
In der Welt der Spielzeuge hat sich ein neuer Star geboren: Yoon Ahns Prototyp 001, eine Robo-Bärbi mit silbernen Rüstung, pinkem Kopfhörer und einem Cyborg-Katzenbegleiter. Die Designerin, die als Kind nie so sehr mit Barbie gespielt hat, sondern lieber mit Lego, hat ihre eigene Version des Klassikers kreiert, die sich von den üblichen Kostümen und Frisuren abhebt.

Titel: Die Robo-Bärbi: Yoon Ahns subversive Barbie-Design
Ahn, die in Tokio lebt, hat sich inspiriert von Anime-Kostümen, Science-Fiction-Filmen und der Kunst von Mariko Mori, die sich mit Technologie, Spiritualität und Transzendenz auseinandersetzt. "Ich fragte mich, was es bedeutet, menschlich und humanoid zu sein, gleichzeitig. Das ist der Weg, auf dem wir gehen," erklärt die Designerin.
Die neue Bärbi ist ein Meilenstein in der Geschichte von Mattel, da sie die erste humanoidische Bärbi ist. Sie passt in die Reihe von Spielzeugen, die in den letzten Jahren immer technischer wurden, wie zum Beispiel die iDog von Sega Toys aus dem Jahr 2005, die Musik spielen konnte. Doch die Entwicklung hat auch dunklere Seiten, wie die Erscheinung von lebensgroßen, menschenähnlichen Robotern, die in politischen Ereignissen auftreten.
Ahn selbst ist jedoch nicht beunruhigt: "Wenn man wirklich darüber nachdenkt, haben einige Menschen bereits so wie Roboter begonnen, sich zu verhalten. Was ist das unterschiedlich zu humanoiden Wesen?" Sie betont, dass die Beteiligung von Robotern im menschlichen Leben unvermeidbar ist und ihre Rolle, insbesondere in der Welt der Spielzeuge und Mode, noch unentschieden ist.