Der 'Curtain Crop': Das Haar-Trend, das die Stadt erobert
Ein neuer Haar-Trend zieht in New York, Los Angeles und London auf – der sogenannte ‘Curtain Crop’. Dieses lockere, androgyne Bob-Mädchenhaar, das an die weicheren Pixie-Frisuren des letzten Jahres erinnert, aber deutlich ausladender und lässiger ist, erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Was ist der ‘Curtain Crop’?
Salonbesitzer Sam Rubinstein von Rooibos in London bezeichnet den ‘Curtain Crop’ als einen ihrer ‘am meisten nachgefragten Haarschnitte’. Er beschreibt ihn als eine Mischung aus dem Look von Keira Knightley in ‘Bend It Like Beckham’, Gina Gershon in ‘Bound’ und Carrie-Anne Moss in ‘The Matrix’ – ein Haar, das zum Verarbeiten lädt und dabei den Eindruck erweckt, völlig unbeschwert zu sein (wie ein junger Leo DiCaprio, aber für Frauen und Männer).

Warum gerade dieser Schnitt?
Der ‘Curtain Crop’ ist extrem vielseitig, funktioniert für jede Altersgruppe und jeden Haartyp – und kann für ältere Damen durch die Stirnbänder modernisiert werden. Um den vollen Effekt zu erzielen, empfiehlt es sich, die Frisur mit etwas Styling-Produkt aufzufrischen. Ein zu fluffiges Ergebnis ist zu vermeiden – ein ‘wet-look Curtain Crop’ ist besonders angesagt. Der Schnitt verkörpert Selbstbewusstsein und den Beginn eines neuen Kapitels.

Styling-Tipps
Für einen ‘wet-look Curtain Crop’ eignen sich Cremes und Gels, die das Haar an der Wurzel hydratisieren und die zerzausten Spitzen betonen. Besonders bei feinem Haar ist weniger mehr – mit einer kleinen Menge beginnen und diese in die Hände einarbeiten, bevor man sie durch das Haar fährt. Einige bevorzugen einen ‘Curtain Crop’ mit etwas mehr Verspieltheit.
Die Verbindung zur LGBTQ+ Community
Wie eine professionelle Lesbe bestätigen kann, wurde dieser lockere Haarschnitt zuerst in queeren Bars entdeckt. Ähnlich wie der Karabiner hat er sich langsam auch auf straight und/oder cisgeschlechtliche Freunde ausgewirkt.